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Umfrage: Mehrheit befürwortet Entlastung von Mietern beim CO2-Preis

Heidelberg. Beim CO2-Preis plädiert die Mehrheit der Deutschen (58,6 Prozent) für eine Kostenteilung zwischen Mieter und Vermieter. Vielen kommt es dabei aber auch auf den energetischen Zustand der Wohnung an. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Verivox.

Energetischer Zustand soll über Kostenbelastung entscheiden

25,1 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die CO2-Kosten hälftig zwischen Mieter und Vermieter zu teilen. Jeder Dritte (33,5 Prozent) ist der Auffassung, Vermieter sollten sich in Abhängigkeit zum energetischen Zustand des Hauses an den CO2-Kosten beteiligen. Jeweils 15 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben an, dass entweder Mieter oder Vermieter die beim Heizen anfallenden CO2-Kosten in voller Höhe tragen sollen.

Bisher galt das Verursacherprinzip – Vermieter konnten die CO2-Kosten somit komplett an ihre Mieter weiterreichen. Der seit Jahresbeginn fällige CO2-Preis in Höhe von 25 Euro je ausgestoßener Tonne Kohlenstoffdioxid verteuert einen Liter Heizöl um 7,9 Cent, eine Kilowattstunde Erdgas um 0,54 Cent. In den kommenden Jahren steigt der CO2-Preis sukzessive an.

Mieter und Vermieter sind sich im Wesentlichen einig

In der Gruppe der Mieter findet sich mit 7,7 Prozent erwartungsgemäß die geringste Zustimmung, die CO2-Kosten komplett selbst zu übernehmen. Ebenso zeigt sich nur eine Minderheit der Vermieter (10,5 Prozent) dazu bereit. Sowohl Mieter (27,7 Prozent) als auch Vermieter (22,8 Prozent) geben jedoch an, eine 50/50 Aufteilung, der durch den CO2-Preis verursachten Mehrkosten zu unterstützen. Noch größer ist die Zustimmung bei Mietern (35,1 Prozent) und Vermietern (30,3 Prozent) für eine Differenzierung der Kostenanteile nach energetischem Sanierungsstand.

„Vor allem Bewohner von unsanierten Häusern trifft der CO2-Preis mit voller Wucht“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte von Verivox. „Dagegen etwas zu unternehmen, liegt aber in erster Linie in Vermieterhand. Insofern scheint die von vielen Deutschen gewünschte Aufteilung zwischen beiden Parteien gerecht. Selbst betroffene Mieter und Vermieter sehen das offensichtlich genauso“, so Storck weiter.

Methodik

Für die Studie wurden im Februar 2021 deutschlandweit online 1.001 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die Umfrage ist bevölkerungsrepräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundeslandzugehörigkeit und wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact erhoben. Die Frage lautete: Wer sollte Ihrer Meinung nach für die höheren Heizkosten durch den CO2-Preis aufkommen? Die Antwortmöglichkeiten: der Vermieter / der Mieter / Vermieter und Mieter sollen sich die Kosten teilen / kommt auf den Zustand der Wohnung an (Dämmung, Heizsystem) / weiß nicht.

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